anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
=> Treffpunkt 14:30 Schnellbahnstation Rennweg (Haltestellen der Linien O und 71)
=> zur italienischen Botschaft (Metternichgasse 13, 1030 Wien) - gegen die Kriminalisierung nach den protesten gegen die G8 in Genua, Juli 2001
=> Abschlusskundgebung 16:00 bei der griechischen Botschaft (Argentinierstrasse 14, 1040 Wien) - gegen die Kriminalisierung nach den Protesten gegen die EU, Juni 2003
25. November - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Seit 1981 wird der 25. November weltweit als Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Er findet im Gedenken an die drei Schwestern Mirabal aus der Dominikanischen Republik statt, die auf Grund ihres politischen Engagements vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden.
"Gewalt hat System" - Gewalt gegen Frauen reicht von Verletzungen zu Hause über Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, sexistischer Werbung mit dem Körper von Frauen bis zu staatlicher Gewalt, inklusive Folter und Misshandlung politischer Gefangener.
weitere Infos: www.aoef.at
Freiheit für die Thessaloniki 7 - Hungerstreikende in Lebensgefahr
Am 21. Juni 2003 fanden in Thessaloniki, Griechenland, Proteste gegen den EU-Gipfel statt. Hauptanliegen des Gipfels waren die "Festung Europa" und die Einigung über eine europäische Verfassung über die Menschen der Europäischen Union hinweg. Bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und DemonstrantInnen kam es zu Sachschäden bei Banken und Geschäften sowie zu Körperverletzungen vor allem auf Seiten der DemonstrantInnen.
Über 100 Personen wurden festgenommen. 29 Aktivisten, zwei von ihnen aus Graz, wurden wegen schwerer Delikte angeklagt, 7 von ihnen sind seitdem immer noch in Haft.
Fünf der Saloniki 7 begannen als ultimativen Kampf für ihre Freiheit einen Hungerstreik - sie verweigern seit 21. September, 5. bzw. 7 Oktober 2003 die Nahrungsaufnahme, um für ihre Freilassung zu protestieren. Die fünf Hungerstreikenden befinden sich mittlerweile in Lebensgefahr!
weitere Infos: at.indymedia.org
Genua - Die Prozesse beginnen
Am 26. November 2003 soll der Prozess gegen 26 AktivistInnen wegen der anti-G8 Proteste in Genua, Juli 2001, eröffnet werden. Den Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Unter den nun angeklagten befinden sich einige jener AktivistInnen, die bei einer der zahlreichen Repressionswellen nach Genua am 4. Dezember 2002 verhaftet wurden. Einer von ihnen sitzt seither in U-Haft. Andere haben strenge Meldeauflagen. Trotz der Tatsache, dass gegen mehrere Hundert weitere Personen ermittelt wird, scheint es so, als würden die Zuständigen den Prozess gegen diese 26 als DIE Abrechnung mit dem so genannten black block ansehen. Dies gibt Anlass zur Befürchtung, dass es wegen des symbolischen Wertes des Urteils zu harten Strafen kommen kann.
Ob es zu einen Prozess gegen die 25 AktivstInnen der Volxtheaterkarawane kommt, die ebenfalls nach den Protesten gegen die G8 in Genua verhaftet wurden, ist noch nicht entschieden.
weitere Infos: no-racism.net/noborderlab
Infotisch und Kundgebung (nur für Frauen)
zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
25. November 2003, 17:00 Uhr
Ecke Mariahilfer Straße/Neubaugasse
Wir sind nich nur Betroffen von Gewalt.
Wir sind auch Handelnde gegen Gewalt und Täter.
SCHLUSS MIT DEM PATRIARCHAT!