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Vorarlberg: Landessicherheitsdirektor Marent schaut zu

Vorarlberg ist internationale Nazihochburg!
Konzert im Bregenzer Wald fordert Todesopfer!


Am Samstag den 9. Oktober fand in Ferienheim in Krumbach, Vorarlberg ein gutbesuchtes internationales Nazikonzert statt. Um den Eintrittspreis von 20 Euro konnten sich ca. 450 Rechtsextreme und Neonazis zu den Tönen von Extreme Hatered, Youngblood, Frontalkraft und Kommando Skin unterhalten, Kontakte knüpfen und die Szene finanzieren.
Laut Angaben der Besitzer des Veranstaltungslokals wurde das Lokal von einem „adrett ausschauenden Mann Namens Markus van der Tannen, wohnhaft in Dornbirn“ angemietet. Eine Strategie, die bereits in der Vergangenheit öfters angewandt wurde. Ein Frastanzer Bauer bewies Zivilcourage als er sein bereits verpachtetes Feld am Morgen der geplanten Veranstaltung mit Jauche düngte, um die Abhaltung der Veranstaltung im letzten Moment noch zu unterbinden. Innerhalb von 12 Stunden gelang es den Veranstaltern damals ihr Treffen nach Oberösterreich zu verlegen, ein weiterer Beweis dafür wie tief die Vorarlberger Neonaziszene in das illegale internationale Verbrechernetzwerk verstrickt ist, so die Sozialistische Jugend Vorarlberg.

Auch das am Samstag abgehaltene Konzert ist ein weiterer Beweis für die verbrecherische Drehscheibe die sich aufgrund der stillen Duldung durch die Landessicherheitsdirektion unter ihrem Direktor Elmar Marent im Bundesland Vorarlberg etablieren konnte, so der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Georg Müller weiter. Zwei der Bands wurden extra aus den USA nach Vorarlberg engagiert. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung kamen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Aufgrund des Verfolgungsdrucks in den anliegenden Ländern ist Vorarlberg DIE Drehscheibe der Szene. Rings um Vorarlberg kann keine derartige Veranstaltung polizeilich ungehindert stattfinden. Im Bundesland Vorarlberg hingegen entschieden sich die politischen und polizeilichen Verantwortlichen zu einer stillen Duldung und Kooperation mit der Szene. Laut Angaben der Eigentümer des Veranstaltungslokales waren Sicherheitskräfte vor Ort anwesend, schritten aber in keiner Form ein. Der Eigentümer selber wurde hinters Licht geführt und ist keiner Sympathie mit der Szene verdächtig.

Unter Duldung der Behörden entwickelt und organisiert sich ein Nazi-Netzwerk, das früher oder später Übergriffe auf politisch Andersdenkende, MigrantInnen und alternativ ausschauende Jugendliche ausführen wird. Vorfälle dieser Art gehören in Vorarlberg bereits zur Tagesordnung. Dies ist Ausdruck der latenten Gewaltbereitschaft der Szene. Dabei ist anzumerken, dass dies momentan nicht einer systematischen Strategie der Rechtsextremen entspringt, was sich aber jeder Zeit ändern kann, so die Presseaussendung weiter. „Wer solche Treffen organisieren kann, kann auch auf einem anderen Klavier spielen“, so Müller weiter.
„Die friedliche Koexistenz, die von den sicherheitspolitischen Verantwortlichen mit Faschisten ausgeübt wird, ist ein Verbrechen an der Zukunft. Marent macht sich künftiger Verbrechen, Überfällen und Brandanschlägen verantwortlich.“ Da ihm die Verhinderung und Aufklärung derartiger Übergriffe bereits in der Vergangenheit kein großes Anliegen zu gewesen zu schein sei, wiederholt die Sozialistische Jugend Vorarlberg ihre Forderung nach dem Rücktritt Marents.

Abschließend kündigt Georg Müller eine vielsprachige Dokumentation unter dem Titel „Ferien in Harmonie - Nazis inklusive“ an. „Das bleierne Schweigen und Dulden in diesem Land muss durchbrochen werden, weder Übergriffe, noch Anfragen im Landtag, noch Demonstrationen, noch Petitionen, haben die Verantwortlichen zu einer Änderung ihrer Haltung bewogen, jetzt soll die internationale Öffentlichkeit informiert werden. Das Aufsehen, das der Tod einer 26jährigen Konzertteilnehmerin aus Stuttgart verursachen wird, wird sein übriges dazu beitragen, dass über die Grenzen bekannt wird, dass Vorarlberg ein beliebter Ausflugsort für Nazis ist. Die Leiche der jungen Frau wurde nach einer Abgängigkeitsanzeige Dienstag Vormittag nahe des Veranstaltungsortes gefunden, bis dato verweigern die Sicherheitskräfte die Bestätigung dieser Information aus sicherer quelle, laut Georg Müller.
 
 

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