GewerkschafterInnen in Kolumbien weiten gemeinsam mit GenossInnenin den USA und Mexico die Kampagne gegen Coca Cola aus. Anklage-
erhebungen wegen der unaufhörlichen Verbrechen : Mord, Entführung, Erpressung in Kolumbien; umweltschädigendes und Arbeitsrecht verletzendes
Konezerngebaren weltweit .US -Unis machen mit ....
Zusammengefaßter Bericht der Korrespondenten Jim Cason, David Brooks und Roberto Gonzales :
Organisationen der Innungsgewerkschaften Kolumbiens und den USA erheben Klage gegen die mexikanische Firma Femsa, führender Getränkeabfüllbetrieb México' s woran Coca Cola mit 46 % beteiligt ist. Der Vorwurf lautet Anheuerung der Paramilitärs zum Schutz des Betriebes, auch in Form der Ermordung von GewerkschafterInnen ....
SOS
Die Kampagne begann mit dem offener Brief der GewerkschfttsgenossInnen der Sinaltrainal in Kolumbien an die Gewerkschaften weltweit - mit dem Apell um internationale Hilfe angesichts der Morde, Entführungen und Folterungen ihrer RepresentantInnen. Aktuell klagt Sinaltrainal die Ausgrenzung unliebsamer ArbeiterInnen und massive Versuche zur Zerschlagung der Gewerkschaft an Die Anklage beinhaltet die Ermordung von sieben Representanten der Gewerkschaft. Ausserdem wurden,erst im April 2004, drei Familienangehörige des Gewerkschaftsaktivisten Efraín Guerrero ermordet als dieser in Verhandlungen mit dem Konzern trat.
Die Glaubwürdigkeit der Klage von Gewerkschaftsseite wegen Verletzung der Menschenrechte der ArbeitnehmerInnen in Kolumbien erhielt neue Qualität, als ein US-amerikanischer Richter in Miami 2004 diese endlich anerkannte.
Die Klage behandelt auch die Vorfälle von 1995, als nach der Wahl von Isidro Gil zum Präsidenten der Sinaltrainal in Carepa der Abfüllbetrieb Bebidas y Alimentos Paramilitärs kontraktierte die in den Verkaufs-und Produktionsgebieten " arbeiten " sollten ... " zum Zweck die Gewerkschaft zu entfernen, auch unter der Androhung/ Anwendung von Gewalt, falls nötig ." Ein Jahr später wurde Gil von Paramilitärs ermordet. Die von ZeugInnen identifizierten Täter entkamen auf das Firmnngelände. Coca Cola wurde jedoch von richterlicher Seite als für diese Vorfälle nicht verantwortlich angesehen und die Klagepunkte ausgesetzt.
Seit dieser ersten Beurteilung aber ( vornehmlich in den letzten zwei Jahren ) hat Femsa die wichtigsten Abfüllbetriebe in Kolumbien aufgekauft - Beteilung von Coca Cola USA = 46 % ...
Die Gewerkschaften in Kolumbien, den USA und Terry Collingsworth, US-amerikanischer Rechtsanwalt des Fond Internationale ArbeiterInnenrechte haben einen formellen Antrag auf die justizelle Wiederaufnahme der Klagepunkte gegen Coca Cola USA und Femsa eingereicht. Sie hoffen auf eine Entsprechung im Verlauf diesen Jahres ....
Der Orginaltext erwähnt nun sämtliche Selbstentschuldigungs -und Selbstbeweihräucherungsargumente Coca Colas, die eine pure Diskreditierung und Beleidigung der GewerkschafterInnen, ArbeiterInnen und nicht zuletzt der Opfer der Konzernverbrechen darstellen ( diese seinen hiermit zusammengefaßt : YA Basta ). Im gleichen Tenor promoted sich Femsa : beide Konzerne gehen als weltweite Verfechter von Gerechtigkeit und Humanität aus sich selbst hervor (...)
Immerhin hat Coca Cola es nötig, als Reaktion auf die Kampagnenseite:
/ www.killercoke.org eine Gegenseite ins Netz gestellt zu haben:
/ www.cokefacts.org Dort sind alle konsumkompatiblen Prostitutionsargumente abrufbar im Sinne von : " Coke ... it`s the real thing " was, übersetzt in Propagandaresistez heisst :
" Murder ... it`s the real thing " ( Slogan der Kampagne " Corporate Campaign " )
Das öffentliche Bewusstsein dieser mörderischen Realität wurde von der Zeitschrift Fortune als der grösste Albdruck Coca Colas bezeichnet. Deshalb wohl legte Deval L. Patrick, Vicepräsident der Executiven und Chefanwalt des Konzerns vor der " Washington Post " dar, weshalb denn nun Coca Cola eine Untersuchung der vorgeworfenen Verbindungen mit dem Paramilitär ABLEHNT .....
Momentan formiert sich dieser Albdruck zu einer weiteren und agilen Front gegen den paramilitäristischen Konzern: Neben der laufenden, gerichtlichen Klage erreichten die AktivistInnen seit ihrer Hauptversammlung 2004 in Atlanta eine gesteigerte Sensibilität der Öffentlichkeit. Die InitiatorInnen weisen daraufhin, dass die Kampagne " Corporate Campaign " Coca Cola Verluste von hunderten Millionen $ bescheren wird. Dies gilt auch für die Femsa als führendes Abfüllkonsortium in Kolumbien.
Der Promoter der Kampagne, Ray Rogers, erklärt, dass der Schwerpunkt nicht ein Totalboykott ist, sondern dass darauf gesetzt wird, mit Vertragspartnern von Coca Cola zu verhandeln. Gemeint sind Abnehmer wie Universitäten und Gewerkschaften, weltweit ....
Bislang haben bereits sechs Universitäten der USA und drei in Irland den Verkauf von Coca Cola in den akademischen Zentren ausgesetzt und ihre Verträge gekündigt. Formell unterstützt wird die Kampagne nun ausserdem auch von der Postgewerkschaft, APWU; den Angestellten des öffentlichen Dienstes, SEIU und der Föderation der HandwerkerInnen in Kalifornien. Andere Gremien und Föderationen sprechen dem Fall ihre Zustimmung aus.
Ebenfalls in Entwicklung begriffen sind die Kontakte zu AkademikerInnen und Universitäten, wie UNAM, in México, wo wie bereits erwähnt, die Femsa ebenfalls schwergewichtige Präsenz zeigt.
Die " Corporate Campaign " besteht aus vier strategischen Teilen um das wahre "Gesicht "des Coca Cola Konzernes zu enthüllen: Verhandlungen mit AbnehmerInnen; der beschämenden Kompromittierung von Konzernaktiven und InvestigatorInnen; Öffentlichkeitsarbeit und dem Weg der gerichtlichen Klageerhebung ....
Corporate Campaign :
" Coca Cola Atlanta ( Hauptsitz ) liebt es von " der Welt Coca Cola`s " zu fabulieren.
Die Realität aber ist eine Welt voller Lügen, Betrug, Unmoral, Korruption und ernsthaftesten Verletzungen der Menschenrechte und der Natur/ Umwelt " ...
( Quellartikel :
www.jornada.unam.mx//2005/ene05/050115/040n1con.php )
Ermordete Genossen der Gewerkschaften der ArbeiterInnen Coca Cola ´s :
¡Compañeros Asesinados, dirigentes sindicales de los trabajadores de Coca Cola:
Avelino Achicanoy Erazo, José Eleazar Manco David, Luis Enrique Giraldo Arango, Luis Enrique Gómez Granados, José Libardo Herrera Osorio, Guillermo Gómez Maigual, Oscar Darío Soto Polo, Adolfo de Jesús Múnera López e Isidro Segundo Gil Gil y Alcira del Carmen Herrera Pérez (esposa / Ehefrau von/de Isidro);
Presentes, Hasta Siempre !
LINKS :
/_www.kolumbienkampagne.de /_www.nuevacolombia.de
(Coca Cola- Boykott in ChIAPAS :
de.indymedia.org//2005/01/103259.shtml )
Cola in IINDIEN
de.indymedia.org///2003/06/55617.shtml
www.indiaresource.org//campaigns/coke/2004/baliamehdiganjmarch.html
Die Aktien stehen schlecht für Coca Cola
de.indymedia.org//2004/12/101414.shtml
Nazi-Cola - internationale Ausstellung
de.indymedia.org//2004/07/86929.shtml
LINKSAMMLUNG zu Coca Cola
de.indymedia.org//2003/02/40635.shtml
Forum internationle Anklage Coca Cola in Mumbai:
colombia.indymedia.org//news/2004/01/9158.php