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Antirassismus : Hausbesetzung : Repression & Befreiung : Soziale Kaempfe

Beginn des RÄUMUNGSSCHLUSS!! Kundgebung 23.03.2005

EKH ist! bleibt! wird sein! Kundgebung: 23.03.2005 15 uhr vor dem Museumsquartier Ecke Volxtheater Räumung Schluss-Tage Anfangen!!
mehr zu den Räumungsschlusstage findet ihr unter http://t0.or.at/raum/ Mehr Infos zum EKH: Konzept für den Erhalt des Ernst-Kirchweger-Hauses Das EKH(Ernst Kirchweger Haus) ist ein internationalistisches, antifaschistisches Kommunikations-; Sozial- und Kulturzentrum auf der Basis von Autonomie und Selbstverwaltung. Es bietet Raum und Infrarstruktur für mehr als 27 unterschiedliche Projekte und Gruppen zb für den InfoLaden X, die Volxbibliothek, das Archiv der sozialen Bewegungen, das TATblatt, den Proberaum der schrägen Klänge, das Que(e)rBeisl, die unzumutBar, und viele andere bestehende und noch kommende Aktivitäten. Das Ernst Kirchweger Haus bietet Wohnraum für mehr als 70 Menschen aus aller Welt. Das EKH soll die konkrete Utopie einer Einheit von Leben, Wohnen, Arbeiten und Kultur bleiben. DAS EKH BLEIBT in der Wielandgasse 2-4 in Favoriten !! Nach dem Verkauf des Gebäudes durch die KPÖ an politisch nicht wohlwollende Käufer, deren Interesse in einer möglichst schnellen Kündigung und Räumung aller NutzerInnen liegt, ist der Fortbestand des Projekts massiv gefährdet. Als Käufer tritt eine Wohnungvermietungs-GesmbH Wielandgasse 2-4 auf, deren Geschäftsführer und alleiniger Inhaber Christian Machowetz ist belegterweise Mitglied der ANR gewesen, welche wegen neonazistischer Aktivitäten verboten wurde. Die rechtliche Vertretung des neuen Besitzers ist Rechtsanwalt Hübner, der unter anderem "Zur Zeit" Herausgeber und Sprecher eines rechtsextremen Personenkomitees ist. Das Ende des Gesamtprojektes EKH steht mit einem abgeschlossenen Räumungsvergleich für 2/3 der Hausfläche mit 30.06.2005 fest. Alle anderen Bereiche haben laufende Räumungsverfahren und werden mit einer monatlichen Benutzungsentgeltzahlungsaufforderung von 3 euro/m2 konfrontiert. Unsere zentrale Forderung betrifft daher die Erhaltung des Gesamtprojekts in selbstverwalteter Form. Wir fordern, daß die Gemeinde Wien die in der gegenwärtigen Situation nötigen Schritte setzen wird, um eine Fortführung dieses über ein Jahrzehnt lang erfolgreichen und nicht nur österreichweit einzigartigen Projekts zu ermöglichen. Wir erachten den Ankauf des gegenwärtig genutzten Objekts in der Wielandgasse durch die Gemeinde zum Zweck einer weiteren kontinuierlichen Nutzung durch den Verein für Gegenkultur für einen hier sinnvollen Weg. Wir fordern die Überlassung sämtlicher Nutzungsrechte in Form eines unbefristeten Hauptmietverhältnisses um 8 Eurocent im Jahr für das Gesamtobjekt an den Verein für Gegenkultur, der die im Haus vertretenen Gruppen, Einrichtungen und Initiativen repräsentiert und das Projekt nach innen und außen vertritt. Betrieb und Nutzung werden in jedem Fall, so wie bisher, unsubventioniert und selbstverwaltet erfolgen. Das Projekt wird weiterhin von dem Verein für Gegenkultur koordiniert, verwaltet und betreut werden. Weiters fordern wir, dass in die Vereinbarung mit der Gemeinde Wien im Falle einer Küdigung eine geeignete Ersatzobjektklausel zu selben Bedingungen aufgenommen wird, da die Immobilie wie das ganze Grätzl hochgradigen Spekulationscharakter aufweist. Das Weiterbestehen des Ernst Kirchweger Haus mit seinen BewohnerInnen, NutzerInnen und Ideen muss garantiert sein. Wir fordern bis 22.03.2005 den Beginn verbindlicher Verhandlungen zwischen der Gemeinde Wien und dem Verein für Gegenkultur über den Ankauf des Ernst Kirchweger Hauses seitens der Gemeinde Wien, mit dem Ziel dass bis 31.03 schriftliche Zusagen in dieser Sache gemacht werden.
 
 

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